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Integrationen

Pop-up-Agent

Der Agent als sprechende Kugel unten rechts auf Ihrer Website – einbinden, freischalten, und was er dort sieht und tut.

Der Pop-up-Agent ist Ihr Agent auf Ihrer eigenen Website. Unten rechts erscheint eine Kugel. Wer darauf klickt, spricht mit dem Agenten – mit dem Mikrofon, im Browser, ohne App. Er kennt dasselbe Wissen wie der Agent am Telefon und legt Anliegen als Aufgabe in Ihrem Dashboard an.

Einrichten

Kennung anlegen

Öffnen Sie im Dashboard Pop-up-Agent und klicken Sie auf Pop-up-Agent einrichten. Das legt die Kennung für Ihre Website an. Eingeschaltet ist danach noch nichts.

Website eintragen und einschalten

Klicken Sie in der Karte «Einstellungen» auf Bearbeiten. Im Seitenpanel:

  • Ihre Website – eine Adresse pro Zeile, z. B. ihr-betrieb.ch. Die Variante mit bzw. ohne «www» ergänzt Tanevo selbst.
  • Eingeschaltet – erst mit diesem Schalter erscheint die Kugel auf Ihrer Website.

Einschalten geht nur, wenn mindestens eine Website eingetragen ist.

Code einbinden

Kopieren Sie in der Karte «Einbinden» die Zeile und setzen Sie sie vor </body> jeder Seite, auf der die Kugel erscheinen soll. Bei WordPress, Wix oder Webflow gehört sie unter «eigener Code» bzw. «Footer-Code».

Ausprobieren

Mit Vorschau oben auf der Seite erscheint die Kugel im Dashboard selbst. Die Vorschau funktioniert auch, wenn der Agent ausgeschaltet ist. Gespräche aus der Vorschau werden als Test gekennzeichnet.

Der Einbettungscode

So gibt das Dashboard die Zeile aus, mit Ihrer eigenen Kennung an der Stelle von IHRE-KENNUNG:

<script src="https://widget.tanevo.ch/tanevo.js" data-tanevo="IHRE-KENNUNG" async></script>

Das Skript legt einen einzigen Rahmen (iframe) unten rechts in Ihre Seite. Alles Weitere läuft in diesem Rahmen. Das CSS Ihrer Seite kann die Kugel nicht verschieben, und das JavaScript Ihrer Seite kommt nicht an das Gespräch heran. Das Skript setzt keine Cookies.

Das Skript lädt auch dann nur einmal, wenn die Zeile versehentlich doppelt auf der Seite steht.

Attribute

AttributPflichtWirkung
data-tanevojaDie Kennung aus dem Dashboard. Ohne gültige Kennung tut das Skript nichts.
data-sprache="en"neinOberfläche und Gespräch auf Englisch. Jeder andere Wert oder kein Attribut heisst Deutsch. Das Wissen Ihres Betriebs übersetzt der Agent, er ergänzt es nicht.
data-privatneinEin CSS-Selektor für Bereiche Ihrer Seite, die der Agent nie liest, z. B. data-privat="#konto, .kundendaten". Siehe Was er auf Ihrer Seite liest.
data-unten-mobilneinAbstand der Kugel vom unteren Rand in Pixeln, nur bei Fensterbreiten unter 768 px – etwa, wenn dort eine Leiste am Fuss Ihrer Seite liegt.

Beispiel mit allen Attributen:

<script
  src="https://widget.tanevo.ch/tanevo.js"
  data-tanevo="IHRE-KENNUNG"
  data-sprache="en"
  data-privat="#konto, .kundendaten"
  data-unten-mobil="64"
  async
></script>

Einbindungen, die noch die frühere Adresse https://app.tanevo.ch/pop-up.js verwenden, funktionieren weiter: Sie laden das Skript von widget.tanevo.ch nach und reichen alle data--Attribute weiter. Für neue Einbindungen verwenden Sie die Zeile aus dem Dashboard.

Auf welchen Websites er erscheint

Die Kugel erscheint nur auf den Adressen, die Sie unter Ihre Website eingetragen haben, und nur, solange der Agent eingeschaltet ist. Das setzt der Browser selbst durch (frame-ancestors): Auf jeder anderen Seite bleibt der Rahmen leer, auch wenn jemand Ihren Code kopiert.

Regeln für die Adressen:

  • Nur https. Auf http gibt der Browser das Mikrofon nicht frei.
  • Eine vollständige Domain, ohne Platzhalter wie *. Pfade (/kontakt) werden ignoriert; es zählt die Domain.
  • «www» wird nur zwischen www.ihr-betrieb.ch und ihr-betrieb.ch ergänzt. Eine Subdomain wie shop.ihr-betrieb.ch tragen Sie selbst ein.
  • Höchstens zehn Adressen, die ergänzten «www»-Varianten mitgezählt.

Kann Tanevo die Liste einmal nicht lesen, erscheint der Agent nirgends ausser in der Vorschau im Dashboard – nie überall.

Was er kann

  • Fragen beantworten aus Ihrem Faktenblatt und Ihren Quellen unter /wissen. Zahlen und Termine nennt er nur aus Ihrem Wissen, nie erfunden.
  • Anliegen aufnehmen als Aufgabe im Dashboard, mit Name und Rückmeldeweg; ein späterer Nachtrag im selben Gespräch ergänzt dieselbe Aufgabe.
  • Auf Ihrer Seite zeigen, wo etwas ist. Er markiert ein Element (der Rest der Seite wird abgedunkelt, daneben steht ein kurzer Hinweis wie «Hier klicken»). Klickt die Person darauf, erfährt er es und nennt den nächsten Schritt. Bei einem Formular führt er Feld für Feld, den Knopf zum Absenden zuletzt.

Er klickt nie selbst, füllt nichts aus und sagt nie, er habe etwas eingestellt.

Noch nicht möglich

Eigene MCP-Server stehen dem Pop-up-Agenten nicht zur Verfügung, nur dem Agenten am Telefon.

Nicht abschaltbar

  • Sein erster Satz nennt ihn als KI und sagt, dass das Gespräch als Text gespeichert wird – etwa: «Hallo, hier ist die KI-Assistenz von Ihr Betrieb. Das Gespräch wird als Text gespeichert. Wie kann ich Ihnen helfen?»
  • Zahlen und Termine nur aus Ihrem Wissen.

Was er auf Ihrer Seite liest

Ohne Erlaubnis sieht der Agent nur, wo die Person ist: den Pfad und den Titel der aktuellen Seite. Keinen Inhalt.

Will er etwas zeigen, fragt das Fenster zuerst mit einem Knopf: «Darf ich mir diese Seite ansehen, um es Ihnen zu zeigen? Ich lese nur Beschriftungen, keine Eingaben.» Erst ein Klick auf Seite ansehen erlauben gibt die Seite frei; ein gesprochenes Ja genügt nicht. Ohne Antwort gilt die Frage nach einer Minute als Nein. Lehnt die Person ab, nennt er den Weg nur so, wie er in Ihrem Wissen steht.

Mit Erlaubnis liest das Skript die Struktur der Seite: Überschriften, Navigation, Knöpfe, Register, Beschriftungen – höchstens 150 Elemente. Es liest nie:

  • was in Feldern steht (nur, ob ein Feld ausgefüllt ist, damit er zum nächsten leeren Feld führen kann),
  • Tabellen und Tabellenzeilen, egal was die Seite sagt,
  • Bereiche, die Sie mit data-privat ausnehmen,
  • Elemente, die verdeckt oder unsichtbar sind.

Auf Seiten mit Kundendaten (Kundenkonto, Bestellübersicht) setzen Sie data-privat auf die entsprechenden Bereiche. Tabellen sind ohnehin immer ausgenommen.

Mikrofon und Browser

  • Beim ersten Klick auf die Kugel fragt der Browser nach dem Mikrofon. Ohne Freigabe sagt das Fenster: «Ohne Mikrofon kann ich Sie nicht hören. Bitte erlauben Sie den Zugriff im Browser und versuchen Sie es noch einmal.»
  • Das Mikrofon funktioniert nur auf https-Seiten.
  • Ein Gespräch dauert höchstens zehn Minuten.
  • Wechselt die Person innerhalb Ihrer Website die Seite, geht das Gespräch auf der nächsten Seite weiter, sofern dort ebenfalls der Code steht. Dafür merkt sich der Rahmen ein laufendes Gespräch 90 Sekunden lang im Browser-Speicher. In Apps ohne Neuladen der Seite bleibt das Gespräch ohnehin bestehen.

Wenn er nicht antwortet

Das Fenster sagt ehrlich, woran es liegt:

MeldungBedeutung
«Der Assistent ist auf dieser Seite nicht freigeschaltet.»Die Adresse steht nicht unter Ihre Website.
«Der Assistent ist zurzeit ausgeschaltet.»Der Schalter Eingeschaltet ist aus.
«Der Assistent ist gerade besetzt. Bitte versuchen Sie es in ein paar Minuten wieder.»Grenze erreicht: je Betrieb höchstens 4 gleichzeitige Gespräche und 30 Gespräche pro Stunde.
«Der Assistent ist gerade nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.»Verbindungsproblem.

Datenfluss

Der Ton geht per WebRTC direkt vom Browser der Person zu OpenAI. Der Server von Tanevo baut die Verbindung nur auf und prüft dabei, ob die Seite freigeschaltet ist; das Audio läuft nicht über ihn. Was gesagt wurde, kommt als Text zu Tanevo, ebenso die Aufgaben, die der Agent anlegt. Die Werkzeuge für Seite lesen und zeigen laufen im Browser auf Ihrer Seite, nie auf dem Server.

Welche Dienste dabei beteiligt sind und wo sie Daten verarbeiten, steht unter Datenschutz.

Einschränkungen

  • Führt ein Link auf eine Seite ohne den Code, endet das Gespräch.
  • Die Fortsetzung über einen Seitenwechsel gilt nur innerhalb derselben Website (gleiche Hauptdomain, z. B. ihr-betrieb.ch und shop.ihr-betrieb.ch), nicht zwischen zwei verschiedenen Domains.

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